Kolonie Kepler-7

Spielanleitung für Anfänger

Kolonie Kepler-7 hat ein Tutorial, das dich durch die ersten Schritte führt. Diese Seite ergänzt es um das, was danach kommt: die Reihenfolge, in der sich der Ausbau wirklich lohnt, und die Fehler, die am Anfang am meisten kosten.

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Die ersten dreißig Minuten

  1. Energie zuerst

    Das Solarkraftwerk ist der Anfang von allem. Reicht die Energie nicht, drosseln alle anderen Gebäude ihre Produktion – ein Energiedefizit bremst also nicht ein Gebäude, sondern die ganze Kolonie. Halte immer einen Überschuss.

  2. Mine und Raffinerie im Gleichschritt

    Erz und Kristalle brauchst du für fast alles. Baue beide abwechselnd aus, statt eines weit vorzuziehen – die Kosten der nächsten Stufe steigen, und ein einseitiger Ausbau lässt dich am anderen Rohstoff verhungern.

  3. Lager mitwachsen lassen

    Der häufigste Anfängerfehler: Bei vollem Lager verfällt jede weitere Produktion, und das fällt beim Offline-Spielen erst auf, wenn Stunden verloren sind. Die Ressourcenkarte färbt sich ab 85 Prozent Füllstand zur Vorwarnung ein – dann ist es Zeit, entweder das Lager auszubauen oder die Ressourcen zu verbauen.

  4. Forschungslabor bauen

    Das Labor produziert Forschungspunkte und verkürzt zugleich jede spätere Forschung. Es früh zu bauen zahlt sich über den gesamten Spielverlauf aus – jede Stunde, die du es hinauszögerst, verlängert alles, was danach kommt.

  5. Warteschlangen füllen, bevor du gehst

    Bau- und Forschungswarteschlange laufen auch offline weiter. Wer sie vor dem Schließen füllt, kommt zu fertigen Gebäuden zurück statt zu ungenutzter Zeit. Details dazu auf der Seite Idle-Spiel im Browser.

  6. Erkunden und die zweite Kolonie gründen

    Erkundungsschiffe decken Systeme auf, Expeditionen bringen Ressourcen, Items und gelegentlich seltene Funde. Sobald du ein Kolonieschiff bauen kannst, lohnt der zweite Standort: Er verdoppelt nicht nur die Produktion, sondern gibt dir auch eine zweite Bauwarteschlange.

Welche Forschung sich zuerst lohnt

Am Anfang sind die vier Produktionsforschungen – Verbesserte Solarzellen, Tiefenbohrer, Kristallgitter-Optimierung und Kryo-Extraktion – die beste Investition, weil sie auf jeden Standort wirken und dauerhaft bleiben. Direkt danach ist die Lagerforschung sinnvoll, damit Offline-Zeiten nicht am Deckel verpuffen.

Militärforschung lohnt sich, sobald du NPC-Gegner angreifen willst oder der Anfängerschutz ausläuft. Sie ist teurer und zahlt sich nur aus, wenn du sie auch nutzt – vorher steckst du dieselben Punkte besser in die Wirtschaft.

Planeten-Rollen: der erste echte Plan

Jeder Planet kann eine Rolle bekommen – Bergbau, Forschung, Festung, Handel oder Logistik. Die Rolle gibt einen deutlichen Bonus in eine Richtung, und der Umbau dauert. Der Fehler wäre, alle Standorte gleich zu machen: Sinnvoller ist eine Heimatbasis mit Forschung, ein oder zwei reine Bergbau-Welten und – sobald du angreifbar wirst – eine Festungs-Welt, auf der deine Flotte steht.

Module: je Typ nur eines. Standort-Module und Schiffsklassen-Module geben starke Boni, aber jeder Modultyp darf pro Standort beziehungsweise pro Schiffsklasse nur einmal eingebaut werden – auch nicht in verschiedenen Seltenheitsstufen. Es lohnt sich also nicht, vier Panzerungsmodule zu sammeln; wer Slots füllen will, kombiniert verschiedene Typen. Bestimmte Kombinationen schalten zusätzlich benannte Set-Boni frei.

Die häufigsten Anfängerfehler

Wo das Spiel selbst weiterhilft

Im Spiel gibt es einen ausführlichen Hilfe-Bereich mit einem eigenen Abschnitt zu jedem System – Ressourcen, Forschung, Kampfphasen, Module, Allianzen, Expeditionen, Fraktionen. Dazu ein Kompendium und einen Expeditions-Kodex, die sich mit dem Spielfortschritt füllen. Wenn eine Zahl unklar ist, steht sie dort erklärt.

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